Umwelt aktuell

Die aktuelle Ausgabe März/April 2011


Editorial



Hallo liebe Leserin, lieber Leser, Berliner Wasser alles klar? so lautet seit Jahren ein Werbeslogan der Berliner Wasserbetriebe. Aber seit der Teilprivatisierung im Jahre 1999 ist für die Berliner Bevölkerung nichts mehr klar. Was war geschehen? In den 90er Jahren propagierten die Länder und Gemeinden, dass nur eine Privatisierung eine Entlastung für die Bürger bringt. Die Preise sollten sinken und der Wettbewerb sollte angekurbelt werden. Der Berliner Senat mischte wie alle anderen Städte auch hier mit. Doch mehr als 10 Jahre später ist nicht viel von diesem "Spar-Märchen" übrig geblieben. Ganz im Gegenteil das sogenannte Tafelsilber in Form des Allgemeingutes wurde ohne parlarmentarische Legitimation verschleudert und verhökert. Die Kosten müssen die Berliner in Form von höheren Wasser und Strompreisen bezahlen. Die Strompreise z.B. sind in den leztzten 10 Jahren zum Teil um 60 Prozent gestiegen und sollen in den nächsten 10 Jahren weiter kräftig ansteigen.Vattenfall hat zum Jahreanfang den Tarif weiter erhöht Aber zurück zum Wasser. Die Unterschriftensammlung des Berliner Wassertisches und der daraus resultierende Volksentscheid am 13.Februar 2011, waren ein voller Erfolg. Die Tageszeitung (taz) stellte die Vertragsdokumente aus dem Jahr 1999 ins Internet. Erst daraufhin stellte die Senatsverwaltung die Dokumente auf der Webseite www.berlin.de der Öffentlichkeit zur Verfügung - aber wirklich alle Dokumente? Eines ist offensichtlich seit dem die "Privaten" viele wichtige kommunale Aufgaben übernommen haben, der Bürger kann sich über die nächste Gebührenerhöhung grämen aber nichts oder fast nichts dagegen tun. Gedankt werden muss den Intitatitoren des Berliner Wassertisches und den Berlinern die mit ihrer Unterschrift ihren Unmut zum Ausdruck gebracht haben. Es wird in der Zukunft wohl immer wichtiger werden genau hin zu sehen bzw. zu hören wenn ein landeseigenes Unternehmen privatisiert werden soll. Es gibt noch genügend kommunale Bereiche die Begehrlichkeiten bei den Privaten wecken. Der Berliner Senat hilft bestimmt weiter. sei inkompotent, sei teuer, sei berlin

Eure Redaktion

Inhaltsverzeichnis: Lesen Sie in dieser Ausgabe

Nachrichten:"Biosprit E10" liefert keinen Beitrag zum Klimaschutz.

Aktuell: Siegeszug der Gentechnik? - Von wegen!

Politik: CO2-Endlager unter Hamburg oder Berlin?

Pressemitteilungen: Cancún ist ein Zeichen der Hoffnung die Arbeit geht jetzt los

Umweltreportage: Gefahr für das "Grüne Band" - Ausverkauf des Naturerbes und Tafelsilbers der Deutschen Einheit droht!

Buchvorstellung: Helmut Ullmann: Reifeprüfung. Als der Mensch zur Naturkraft wurde

Satire: Märchen - von dem Land in dem ohne Asylsuchende alles besser wurde


Sonderseiten:

Berliner Geschichte: Rückblick die Richtfunkanlage Frohnau

Berliner Geschichte: Einzigartige Berliner Gasbeleuchtung in Gefahr


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