Umwelt aktuell
Die aktuelle Ausgabe
Hallo liebe Leserin, lieber Leser, nach einer längeren Winterpause meldet sich die
Umwelt Aktuell Redaktion zurück. Jeder, der in den letzten Wochen den Niederschlag in
Form von Schnee hinnehmen musste, sehnt sich nun den Frühling herbei. Jeder hatte mit den
Widrigkeiten dieser eisigen Jahreszeit zu kämpfen. Die Medien hatten nichts besseres zu tun als
von einem Katastrophenwinter zu sprechen - ich denke die letzten wärmeren Winter haben dafür
gesorgt, dass uns die Erinnerung an einen richtigen Winter abhanden gekommen ist. Die wirkliche
Katastrophe war, wie die Stadt mit den Schneemassen auf den Gehwegen umgegangen ist. Die
Hauptstrassen wurden wie eine Suppe regelrecht versalzen. Das die Radwege als Schneeabladefläche
herhalten mussten - das war hingegen nicht neu. In der Politik regte sich in den letzten Wochen eine
unschöne Diskussion, die von Herrn Westerwelle mit angezettelt wurde. Mit billigen Haudraufsprüchen,
die an ein unteres Stammtischniveau heranreichten, versuchte er Stimmung gegen die Hartz 4 Bezieher
zu schüren. Und dann wurde da noch der Geschäftsführer der Treberhilfe, ein Verein der sich für die
Obdachlosen und Hilfebedürftigen Menschen einsetzt, ausgerechnet in seinem Dienstsportwagen der
Marke Maserati geblitzt. Die Selbsterklärungen, warum ein Geschäftsführer einer gemeinnützigen
Einrichtung ein 120.000 Euro teures Auto fahren muss, ist unbeschreiblich zynisch und dumm.
Wenig später sollten mit diesem "Dienstwagen" Stadtrundfahrten zu sozialen Einrichtungem angeboten
werden. Ein Obdachloser, der in einer Tageszeitung zitiert wurde, sagte "Er möchte doch nicht wie ein
Affe im Zoo angeglotzt werden", wenn es die Stadtrundfahrten wirklich gegeben hätte. Mittlerweile wurde
der Geschäftsführer abgesetzt. Der wirtschaftliche Schaden wiegt schwer - aber das damit die wertvolle
Arbeit der Obdachlosenhilfe in den Schmutz gezogen wird, ist durch nichts wieder gut zu machen. Die
Mitarbeiter der Treberhilfe gehen schweren Zeiten entgegen - da gibt es in der freien Wirtschaft und im
sozialen Bereich keine Unterschiede........
Eure Redaktion
Inhaltsverzeichnis: Lesen Sie in dieser Ausgabe
Nachrichten:"Für Papierprodukte werden stündlich Waldflächen in der Größe von 500 Fußballfeldern vernichtet"
Aktuell: Konsum hat sich seit 1960 versechsfacht
Politik: Deutschland ist ein führender Exportuer des Todes
Pressemitteilungen: Plastikmüllstrudel im Atlantik entdeckt
Umweltreportage: TU hat Forschungsprojekt verkauft
Vermischtes: Entweder Energie oder Essen
Satire: Märchen - von dem Land in dem ohne Asylsuchende alles besser wurde
Sonderseiten:
Berliner Geschichte: Rückblick die Richtfunkanlage Frohnau
Berliner Geschichte: Einzigartige Berliner Gasbeleuchtung in Gefahr
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